Der Studentenwettbewerb Brückenbau (2006)

Der Diplom-Studiengang Bauwesen/Bauingenieurwesen gilt als anspruchsvoll, bisweilen aber auch etwas theorielastig. Wir haben deshalb für Studierende des Bauwesens/Bauingenieurwesens Anreiz und Möglichkeit geschaffen, sich als kreative, pragmatische, teamfähige Ingenieure zu beweisen. Und im Rahmen der DEUBAU 2006 einen Studentenwettbewerb ausgelobt.
Thema: "Brückenbau".

Teams von Studierenden aus sieben Hochschulen nahmen an der ersten Ausgabe des Studentenwettbewerbs zum Thema "Brückenbau" teil. Die Aufgabe:

eine Brücke mit 3,80 m Spannweite und 1,40 m Steigung zu entwerfen, zu konstruieren, zu berechnen und auch tatsächlich zu bauen. Die Studierenden hatten fast alle kreativen Freiheiten, mussten nur ein paar wesentliche Bedingungen erfüllen, damit Vergleichbarkeit herrschte. U.a. diese:

- Die Brücke muss modular zusammengesetzt sein. Die einzelnen Module dürfen die vorgegebenen Maße nicht überschreiten.
- Die Brücke muss mit maximal sechs Personen in zwei Stunden aufzubauen zu sein.
- Es dürfen keine (industriell) vorgefertigten Elemente (z.B. Gitterträger aus dem Gerüstbau, DOKA-Träger oder ähnliches) benutzt werden.

Eine Jury aus erfahrenen Ingenieuren bewertete die fertigen Brücken nach strengen Kriterien: Ästhetik, Idee der Konstruktion, Wirtschaftlichkeit, Gewicht der Konstruktion, Gebrauchstauglichkeit, Präsentation. Und sie war schwer beeindruckt. Denn die Brücken der neun Studentengruppen waren so clever wie imposant.

Die besten fünf Teams erhielten schließlich für ihre Brücken nicht nur einen (nicht ganz unbedeutenden) Geldbetrag, sondern auch reichlich öffentliche Anerkennung: Die Siegerbücken wurden je einen Tag auf dem DEUBAU-Messestand der Ingenieurkammer-Bau NRW ausgestellt. Und die Preisverleihung fand im Rahmen einer Fachtagung mit dem Titel "Brücken machen mobil" statt. Auch den Kongressteilnehmern, 250 Experten aus Wirtschaft, Hochschule und Verwaltung, imponierten die innovativen Lösungen der Studierenden.

Es soll nicht nur zu Belobigungen, sondern auch zu konkreten Kontakten zwischen etablierten Experten und Ingenieurnachwuchs gekommen sein.

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